Fragen und Antworten rund um meine Begleitung
Vielleicht hast du noch Fragen, bevor du dich für einen ersten Termin entscheidest. Das ist ganz verständlich. Hier findest du Antworten auf häufige Fragen zu meiner Arbeitsweise, den verschiedenen Methoden und dem Ablauf einer Sitzung.
Und wenn etwas offenbleibt, darfst du dich jederzeit persönlich bei mir melden.
Nein. Deine Lebensgeschichte hat dich geprägt und darf dort Raum haben, wo sie für den aktuellen Prozess wichtig ist.
Im Zentrum meiner Begleitung steht jedoch nicht das wiederholte Erzählen der Vergangenheit, sondern das, was sich heute zeigt – in deinem Erleben, deinem Körper und deinem Nervensystem. Gerade wenn du schon oft über deine Geschichte gesprochen hast und sich wenig verändert hat, kann ein anderer Zugang hilfreich sein.
Nein. Vielleicht spricht dich eine der beiden Methoden mehr an oder du weisst bereits, dass du gezielt mit Polarity oder Somatic Experiencing arbeiten möchtest.
Wenn nicht, ist die Begleitung bei mir sehr fliessend. Beide Ansätze berühren sich in ihrem Kern und können sich je nach dem, was sich im Prozess zeigt, gut ergänzen.
Ja, definitiv. Du musst vor dem ersten Termin noch nicht genau wissen, was du brauchst.
Oft zeigt sich erst im gemeinsamen Prozess, was gerade hilfreich ist. Und wenn du bereits mit dem Gedanken spielst, zu mir zu kommen, ist vielleicht schon etwas in Bewegung gekommen.
Du musst nichts Bestimmtes erlebt haben, damit deine Erfahrung „schlimm genug“ ist.
Trauma wird oft mit einem einzelnen, schweren Ereignis verbunden. Belastend können aber auch Erfahrungen sein, in denen wir uns hilflos, überfordert oder ausgeliefert gefühlt haben. Entscheidend ist für mich weniger, wie etwas bezeichnet wird, sondern was heute noch in deinem Körper, deinem Erleben oder deinem Nervensystem nachwirkt.
In der ersten Sitzung lernen wir uns kennen. Du kannst dabei auch wahrnehmen, wie es sich für dich bei mir und in meiner Praxis anfühlt.
Wir sprechen über dein Anliegen und gehen meist bereits in erste therapeutische Schritte. Oft zeigt sich schon dabei, was gerade in Bewegung kommen möchte – daran orientieren wir uns.
Das lässt sich im Voraus nur schwer sagen und zeigt sich meist erst im Prozess.
Themen, die uns schon lange begleiten, verändern sich in der Regel nicht innerhalb von ein oder zwei Sitzungen. Es geht dabei nicht darum, etwas einfach „wegzumachen“, sondern darum, wieder mehr innere Beweglichkeit, Boden und Orientierung zu entwickeln und klarer wahrzunehmen: Das bin ich. Das brauche ich.
Ja, definitiv. Es geht nicht darum, den Kopf auszuschalten oder weniger zu denken.
Vielmehr geht es darum, nach und nach auch wahrzunehmen, was sonst noch da ist – Körperempfindungen, Gefühle, Impulse und Bedürfnisse. Es ist kein Arbeiten gegen den Kopf, sondern ein Hinzunehmen von all dem, was ebenfalls zu dir gehört.
Nein. Meine Behandlungen werden nicht über die Grundversicherung abgerechnet.
Je nach Zusatzversicherung kann ein Teil der Kosten übernommen werden, sofern Komplementärtherapie in deinem Versicherungsmodell eingeschlossen ist. Am besten erkundigst du dich direkt bei deiner Krankenversicherung. Ich rechne meine Sitzungen über Polarity ab.
In einer medialen Beratung schauen wir darauf, wo du im Moment stehst und welche Möglichkeiten sich für dich zeigen.
Es geht nicht um Zukunftsprognosen. Ich unterstütze dich vielmehr darin, deiner eigenen Wahrnehmung wieder mehr zu vertrauen und Möglichkeiten zu erkennen, die du vielleicht noch nicht siehst oder denen du bisher zu wenig vertraust.
Nein. Du kannst gerne in meine Praxis kommen, die Beratung ist aber auch telefonisch oder über WhatsApp möglich.
Du kannst die Form wählen, die für dich am stimmigsten ist.
Nein. Räume können für uns mit Geschichten, Gefühlen und Erlebnissen verbunden sein – auch wenn davon nichts sichtbar ist.
Eine Räucherung kann nach belastenden Ereignissen sinnvoll sein, aber ebenso bei Übergängen, für einen bewussten Abschluss oder einfach, um frischen Wind und eine neue Qualität in die Räume zu bringen.